LËTZEBUERG CITY MUSEUM

Das Museum ist in einem Ensemble denkmalgeschützter Häuser untergebracht. Die Dauerausstellung "The Luxembourg Story" erzählt die Geschichte der Stadt anhand von Originalobjekten, topografischen Modellen, Multimedia-Stationen und einer App. Auf den oberen Etagen finden regelmäßig Wechselausstellungen statt.

Dauerausstellung

The Luxembourg Story. Über 1000 Jahre Stadtgeschichte

Auf den drei unteren Ebenen des Museums sowie in einem der aktuellen Stadtplanung gewidmeten Raum (insgesamt 2.200 m2) erzählt die Ausstellung die bewegte Geschichte der Stadt Luxemburg, von den Anfängen im 10. Jahrhundert bis heute. Indem sie der historischen Chronologie der Stadtentwicklung folgt, die in vier Perioden und 17 Themen unterteilt wird, stellt die Schau die wichtigsten und markantesten Aspekte einer jeden Epoche in den Vordergrund. Die Ausstellung bietet dem sowohl lokalen wie auch ausländischen Publikum eine kompakte Einführung in die Stadtgeschichte, mit einer entsprechenden Auswahl an Objekten, Filmen und Tondokumenten, Fotos und Multimedia-Anwendungen. Der Bereich „Zukunftsperspektiven“, nahe beim Museumsempfang, widmet sich der Ordnung des städtischen Raumes: ein großes 3D-Modell im Maßstab 1:2.500 sowie ein interaktiver Medientisch erlauben es den Besuchern, sich mit gegenwärtigen und zukünftigen Fragen des Urbanismus vertraut zu machen.

 

Neben über 500 Originalobjekten weist The Luxembourg Story mehrere interaktive Stationen auf, an denen Informationen vertieft werden können. Multimedia-Animationen der Modelle im Maßstab 1:666, welche die Stadt in historischen Schlüsselmomenten zeigen, bereichern den Rundgang.

Sonderausstellungen

„Gleef dat net…!“. Verschwörungstheorien, früher und heute
26/03/2021 > 16/01/2022

Seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie sind immer mehr Menschen davon überzeugt, dass hinter gesellschaftlichen Krisen geheime Mächte am Werk seien. Das Phänomen solcher Verschwörungstheorien ist allerdings viel älter, und manche Schuldzuweisungen bestehen über Jahrhunderte hinweg bis heute. In historischer Perspektive untersucht die Ausstellung Entstehung, Funktionsweise und Ausbreitung des Verschwörungsdenkens – von den angeblichen Brunnenvergiftungen durch Juden im Mittelalter über Freimaurer und Illuminaten bis hin zu ‚Chemtrails‘ und Impfgegnern. Die exponat- und themenreiche Schau möchte einen Beitrag zu einem gesellschaftlich relevanten Thema leisten sowie eine Hilfestellung für die im Internetzeitalter besonders wichtige Unterscheidung von Fakt und Fiktion geben.

 

„Collectionner, une sacrée mission… !“. Wie die Objekte ins Museum kommen, am Beispiel des religiösen Kulturerbes
08/10/2021 > 03/07/2022

Wie gelangen die Objekte in die Sammlung des Museums? Gezeigt wird dies anhand zweier Ensembles von Gegenständen des 19. und 20. Jahrhunderts aus dem Bereich des katholischen Glaubens: eine ehemalige Privatsammlung von Andachtsbildchen und religiösen Bildeditionen für den häuslichen Gebrauch sowie Einrichtungs- und liturgische Objekte aus der Stadtluxemburger Kirche St. Michael (u.a. Heiligenstatuen, Baldachine, Fahnen, Kerzenleuchter und Buntglasfenster). Der Besucher erfährt, wie die Museumskuratoren Objekte auswählen, wie diese aufgenommen, dokumentiert und ggf. restauriert werden, um danach im Depot aufbewahrt oder ausgestellt werden zu können. Die Ausstellung gibt darüber hinaus Gelegenheit, Bedeutung und Verwendungszweck der religiösen Gegenstände wiederzuentdecken.

Kultur- und Bildungsprogramm September — Dezember 2021

 

Klicken Sie hier, um das Programm zu sehen.

Architektur

Im Rahmen der Erhaltung der historischen Bausubstanz in der Stadt wurde das Historische Museum in ein Ensemble aus vier alten Bürgerhäusern des 17. bis 19. Jahrhunderts, die auch mittelalterliche Strukturen enthalten, eingebaut. Die Ergebnisse einer archäologischen Untersuchung haben die Baugeschichte der Gebäude verständlich gemacht und konnten gleichzeitig in die architektonische und museographische Konzeption des Hauses integriert werden. Zwei Beispiele für die besonders gelungene Anpassung der alten Bausubstanz an moderne Erfordernisse sind die "schwebende" Glasfassade und der Panoramalift, der die Gesamthöhe des Museums durchfährt und dabei spektakuläre Perspektiven eröffnet.

Die Architektur des Museums besticht durch ihre Vertikalität, das acht Stockwerke umfassenden Gebäude (wovon sechs für die Besucher zugänglich sind), und spiegelt damit den Aufbau der Stadt selbst wider.Mit 18 m2 bildet der Lift einen eigenen Ausstellungsraum, der bis zu 65 Personen fasst. Dank der Glaswände und des langsamen Tempos sieht der Besucher in den unteren Etagen den nackten Fels, um anschließend von den oberen Stockwerken aus das Panorama von Grund und Rhamplateau zu bewundern. Bei einer Fahrt mit dem Aufzug zeigen sich die verschiedenen Schichten der Stadthistorie, wodurch 1000 Jahre Geschichte in wenigen Minuten erlebbar werden.

Architektur: Conny Lentz (1996)
Architektur und Museografie: Adeline Rispal und Jean-Jacques Raynaud für Repérages (1996)

 

Sonntag: 10:00-18:00
Montag: Closed
Dienstag: 10:00-18:00
Mittwoch: 10:00-18:00
Donnerstag: 10:00-20:00
Freitag: 10:00-18:00
Samstag: 10:00-18:00

01.01 / 01.11 / 25.12

 

  • 5.00EUR
    Erwachsene
  • 3.00EUR
    Ermäßigter Tarif
  • 0.00EUR
    Donnerstags, 18:00-20:00
 

14, rue du Saint-Esprit
L-1475 Luxembourg
 

  • Bus

    N°9 & N°14 (Um Bock), N°19 & N°31 (Cathédrale)

  • Vel'OH!

    N°14 (Knuedler)

  • Auto

    Parkhaus Hamilius

Programm des Lëtzebuerg City Museum